Pilotprojekt „Existenzgründung & Unternehmensentwicklung“ erfolgreich gestartet

„Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt“, das stellten Teilnehmende und Projektleitung des ersten Präsenzkurses im Demeter-Pilotprojekt „Existenzgründung & Unternehmensentwicklung“, fest. Der Kurs brachte auf dem Hofgut Rengoldshausen in Überlingen zwölf junge Menschen in der Gründungssituation, d. h. inner- oder außerfamiliäre Übernahme eines bestehenden Betriebs oder Neuaufbau mit wenigen Mitteln, mit Fachleuten zusammen. Hohe Motivation, ehrgeizige Vorhaben, Wagemut und Ideenreichtum ließen die Teilnehmenden während der Kurszeit zu einer Gruppe wachsen.

„In den ersten beiden Kurstagen stellten alle Teilnehmer ihr Unternehmen vor. Die Präsentationen zeugten von intensiver Vorbereitung, es wurde spürbar, wie Ideen durch die Reflektion an Richtung gewinnen“, so Simone Helmle, Kursleiterin und Leiterin der Demeter Akademie. Mit Fachimpulsen zu den Elementen eines Geschäftsplans, zu Kennzahlen und Bilanzen, steuerlichen Fragen und zum Marketing bzw. der Bedeutung einer Marketingstrategie wurde auf die Innen- und Außenentwicklung geschaut. Ob sich daran ein Blick in die konkrete Bilanz, auf das konkrete Geschäftsmodell oder auf die soziale Situation des Unternehmens anschloss, hing von der individuellen Situation ab. Solche unternehmensinternen Daten und Fragen offenzulegen und gemeinschaftlich zu betrachten, kostet zunächst Überwindung. Zugleich spiegelten Teilnehmer und Referenten während der Woche immer wieder, wie wichtig und den Horizont erweiternd es ist, Entscheidungen miteinander zu besprechen, Entwicklungen aus verschiedenen Perspektiven anzuschauen, Arbeit zu teilen und zugleich miteinander zu arbeiten und stetig sein Wissen weiterzuentwickeln. Staunen und Heiterkeit waren in Wahrnehmungsübungen zu den Naturreichen und der Landschaft zugegen, die die fachliche Arbeit unterstützte. Dabei ging es um Aufmerksamkeit, Visionen und um das Wechselspiel zwischen klein und groß, nah und fern, alleine und zusammen.

Geleitet wurde der Kurs von Simone Helmle, Demeter Akademie, Uwe Greff, BioBoden Genossenschaft und Clemens Gabriel vom Öko-Junglandwirtenetzwerk. Fachlich unterstützt wurde der Kurs von Markus Knösel, Landbauschule Bodensee und Hofgut Rengoldshausen, Rechtsanwalt Dr. Hager, Dominik Kohlschütter von der GLS, Alexander Gerber als Vorstand des Demeter e.V., Jungunternehmer und Imker David Gerstmeier, sowie Thomas Schmid , Demeter-Berater von der Hofgemeinschaft in Heggelbach. Viele Fragen der Teilnehmer gewannen über die Dauer des Kurses an Klarheit, ebenso viele Fragen kamen dazu. Im Juli folgt das nächste Modul des Kurses. Dabei wird es in Zusammenarbeit mit der Landbauschule Dottenfelderhof drei Tage lang um konkrete Fragen der Unternehmensführung gehen.

An dieser Stelle noch ein besonderer Dank dem Hofgut Rengoldhausen für die Offenheit und Gastfreundschaft, ein besonderer Dank für die Spenden-Patenschaften sowie für die Förderung durch die Stiftungen Berneburg und Evidenz, die Zukunftsstiftung Landwirtschaft, die Mahle Stiftung, die GLS Treuhand und die Software AG Stiftung.  


Wenn Sie mehr wissen möchten zu dem Pilotprojekt „Existenzgründung & Unternehmensentwicklung“, zum Projektfortschritt oder zu den einzelnen Kursen, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Simone Helmle, akademie@demeter.de

Zur Kursbeschreibung bitte hier entlang.
Zum Seminarflyer

Zur gemeinsamen Pressemitteilung

Demeter Akademie-Leiterin Simone Helmle im Interview mit Clemens Gabriel vom Öko-Junglandwirte-Netzwerk: "Der Ökolandbau lebt von den Menschen, die ihn praktizieren und die die Produkte weiter verarbeiten."... Hier geht es zum Interview.

Zu den Impressionen Existenzgründerkurs 3. Modul

BioHöfe Stiftung

Schenken, Spenden, Vererben – für den Erhalt von Öko-Flächen

Viele Bio-Bauern bangen um ihr Lebenswerk, wenn sie im Alter keine Erben und Nachfolger haben. Die BioHöfe Stiftung für eine zukunftsfähige Agrarkultur kümmert sich darum, dass der Betrieb auch weiterhin im Sinne dieser Landwirte ökologisch bewirtschaftet wird.

Und das mit einer Menge Erfahrung im Rücken: Die gemeinnützige BioHöfe Stiftung ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) und des GLS Treuhand e.V. – beide sind seit vielen Jahrzehnten Vorreiter für eine neue Agrarkultur in Deutschland.

Die Arbeit der BioHöfe Stiftung ist notwendiger denn je: Laut Schätzungen werden über 35 Prozent aller Landwirte in Deutschland in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand gehen, das sind auch hunderte Bio-Landwirte. Ein Teil davon hat jedoch keine Kinder oder Erben, die den Hof fortführen oder Eigentümer einer Wiese oder eines Ackers sein wollen. Hier setzt die BioHöfe Stiftung an: Wer seinen Grund und Boden oder seinen ganzen Hof auch in Zukunft ökologisch geführt und in guten Händen wissen will, kann sich an die BioHöfe Stiftung wenden. Hier bekommen Interessenten kompetente Beratung und Unterstützung bezüglich Spenden, Stiften und Schenken ihres Eigentums.

Zudem fördert die BioHöfe Stiftung gemeinnützige Projekte insbesondere im Natur- und Umweltschutz, wie zum Beispiel Forschungsvorhaben und Kulturprojekte zu Themen der ökologischen Landwirtschaft. Diese Vorhaben stehen zumeist in Zusammenhang mit den Höfen der Stiftung.

Die BioHöfe Stiftung versteht sich als Schwester der 2015 gegründeten BioBoden Genossenschaft, die mit den Anstoß zur Gründung der Stiftung gegeben hat. In Abgrenzung zur neuen BioHöfe Stiftung kauft BioBoden landwirtschaftliche Flächen und ganze Höfe, um sie an Bio-Bauern weiterzugeben. Beide Organisationen eint die Mission, Flächen und Höfe für die ökologische Landwirtschaft zu sichern. Diesem Ziel kann man sich also auf zweierlei Weise anschließen: einmal durch die Mitgliedschaft in der BioBoden Genossenschaft und einmal durch Schenkungen in die BioHöfe Stiftung.

Sprechen Sie mit uns.

Veröffentlichungen

Lesenswertes aus der Agrarwelt

Konzernatlas 2017

Die Produktion ist heute weltweit vor allem ein einträgliches Geschäft von wenigen großen Konzernen, die sich die Felder und Märkte untereinander aufteilen.

Grünbuch zur Landwirtschaft

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat am 30.12.2016 sein Grünbuch veröffentlicht.

Politikpapier für eine neue Agrarpolitik

Bundesumweltministerin Hendricks hat im Vorfeld der Grünen Woche 2017 gefordert, die Landwirtschaft durch mehr Anreize zur Ökologisierung zukunftsfähiger zu machen. Sie stellte ein Politikpapier für eine neue Agrarpolitik einer Gruppe namhafter Wissenschaftler*innen vor.

Fachbroschüre zum Umweltschutz in der Landwirtschaft

Das Umweltbundesamt hat eine neue Fachbroschüre veröffentlicht, die die Umweltprobleme analysiert und politische Handlungsempfehlungen gibt.

Situationsbericht zur Landwirtschaft

Der Bauernverband hat wieder einen Situationsbericht mit Daten und Zahlen über landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland veröffentlicht.

Kritischer Agrarbericht

Und zu guter Letzt empfehelen wir den jährlichen Agrarbericht.

BIOFACH Auszeichnung 2017

BioBoden gehört zu den Unternehmen des Jahres 2017

Land des Jahres der BIOFACH 2017 ist Deutschland und in diesem Rahmen freuen wir uns ganz besonders die Auszeichnung "Unternehmen des Jahres" entgegennehmen zu dürfen.

Erfahren Sie mehr über die BioBoden Genossenschaft und über unsere Auszeichnung am Messestand. Sie finden uns auf der Ausstellungsfläche unserer Partnerin der GLS Bank in der Halle 7 am Stand 511. Mehr zu unseren Veranstaltungen erfahren Sie unter Termine.

Kulturerbe der UNESCO

Genossenschaftsidee in UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen

Die "Idee und Praxis der Organisation gemeinsamer Interessen in Genossenschaften" ist als erste Kulturform aus Deutschland für die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO-Kommission vorgeschlagen worden. Die BioBoden Genossenschaft wurden als Beispiele dargestellt.

Damit setzt Deutschland einen neuen Impuls im Rahmen der internationalen Umsetzung der UNESCO-Konvention und möchte zur Vielfalt auf den UNESCO-Listen beitragen.

Hier erfahren Sie mehr über die Nominierung.

Genossenschaftsidee und -praxis als erster deutscher Beitrag in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen

Der Zwischenstaatliche Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe hat am 30. November in Addis Abeba die Idee und Praxis der Genossenschaft als ersten deutschen Beitrag in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Genossenschaft ist eine allen offen stehende Form der gesellschaftlichen Selbstorganisation, ein Modell der kooperativen Selbsthilfe und Selbstverantwortung.

Mehr erfahren Sie hier.

Weltbodentag

Grund und Boden: Öko-Landwirtschaft stärken und Anteilseigner werden!

Landgrabbing – also das Grabschen nach Land – behindert die Entwicklung des ökologischen Landbaus in Deutschland und vernichtet bäuerliche Existenzen in allen Regionen der Welt. Das prangern die GLS Bank, Demeter und die BioBoden Genossenschaft zum Tag des Bodens am Montag 5. Dezember an.

Täglich gehen in Deutschland rund 90 Hektar wertvolles Land durch Besiedlung, Verkehr und Gewerbe verloren. Da, wo das Land grün bleibt, sind die Änderungen subtiler: Weltweit kaufen Agrarkonzerne, Investoren und ganze Staaten Äcker auf. Weitere Flächen fallen für subventionierte Energiepflanzen weg. Das hat dazu geführt, dass in allen Regionen Deutschlands die Pacht- und Kaufpreise für Ackerland in den letzten Jahren geradezu explodiert sind. „Die Grundlage für ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft und damit für unsere gute Ernährung wird knapp“, fürchtet Demeter-Vorstandssprecher Alexander Gerber.

Dabei steigt die Nachfrage nach gesunden und regionalen Bio-Lebensmitteln deutlich schneller als die bewirtschaftete Fläche. „Wir dürfen die Landwirte mit dem Problem der Flächenerweiterung nicht allein lassen“, sagt Uwe Greff, Geschäftsführer der BioBoden Genossenschaft. Sie kauft seit 2015 Anbauflächen und Höfe, um sie ausschließlich Biolandwirten zur Verfügung zu stellen. Inzwischen engagieren sich bereits rund 2.500 Genossen mit über 13 Millionen Euro Kapital für ökologische Bewirtschaftung.

Die GLS Bank und GLS Treuhand als Initiatoren und Gründungspartner aus der Naturkostbranche tragen zum Erfolg bei. So konnten mehr als 2.000 Hektar Land für über 20 Betriebe in der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland gesichert werden. Demeter wirkt beratend mit. „Kern des Wirtschaftens ist es, die Vielfalt – das Individuelle, die eigene Initiative – zu ermöglichen, immer vor dem Hintergrund, das Lebendige zu fördern“, unterstreicht GLS Bank Vorstandssprecher Thomas Jorberg. Dabei gehe es stets um den respektvollen Umgang mit der Erde, den Pflanzen, den Tieren und natürlich auch mit den Menschen.

Bei den biodynamischen Pionieren einer ganzheitlich-zukunftsorientierten Agrarkultur finden sich schon seit Jahrzehnten Ansätze für einen anderen Umgang mit dem nicht vermehrbaren Kapital Boden. Zentral dabei: Verbraucherinnen und Verbraucher können sich unmittelbar mit der Erzeugung verbinden, etwa durch Kuh-„Aktien“, Käse-Zins, Wirtschaftsgemeinschaften oder in Vereinen, die Grund und Boden übernehmen und den Anbauern für die Erzeugung gesunder Lebensmittel zur Verfügung stellen. Doch gefordert ist nicht zuletzt auch die Politik: „Der Schutz fruchtbarer Böden und der Zugang zu Land für ökologische Bewirtschaftung brauchen bessere Rahmenbedingungen. Die Abschaffung schädlicher Subventionen, ein europäischer Rahmen für den Bodenschutz sowie demokratisch erarbeitete Konzepte für die Landverteilung sind vonnöten“, fordert Antje Kölling von Demeter.

„Der Umgang mit Land entscheidet grundlegend darüber, welche Art von Landwirtschaft und welche Lebensmittel wir bekommen. Die aktuelle Entwicklung fördert einseitig industrielle Strukturen und Großbetriebe“, kritisieren Demeter, GLS Bank und BioBoden Genossenschaft. Höfe durch Vereine oder Bündnisse solidarischer Landwirtschaft in ein soziales Umfeld einzubinden und den Gemeingutcharakter der Landwirtschaft weiter zu entwickeln, sehen die drei Partner als einen guten Lösungsweg. Immerhin praktizieren bereits rund zehn Prozent der gut 1.450 biodynamischen Höfe in Deutschland solche Verbindungsmodelle. „Kreative Formen der Beteiligung haben das Potenzial, Landwirtschaft und Gesellschaft im gemeinsamen Ziel der Nachhaltigkeit zu verbinden. Wenn Bürger in die Ökoproduktion auf Höfen und Gärtnereien investieren, landwirtschaftliche Betriebe sich dafür öffnen, stärkt das Transparenz und Regionalität“, unterstreichen die Bündnispartner.

Quelle: gemeinsame Pressemitteilung vom 01.12.2016

Oliver Mommsen ist "Der Boden" in dem Beitrag: Die Natur erhebt ihre Stimme.

Kooperation

Mit dem Startup Feierabendglück zu mehr BioBoden und regionalen Bio-Lebensmitteln in Deutschland

Seit Anfang 2016 kooperieren wir mit dem Social Startup Feierabendglück. Die Vision des jungen Teams: 100 % Bio in Deutschland. Um das zu erreichen will Feierabendglück das Bewusstsein für fruchtbaren Boden und damit die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln stärken und gleichzeitig das Angebot vergrößern, indem gemeinsam mit der BioBoden Genossenschaft die Bio-Anbaufläche in Deutschland vergrößert werden soll. Das erste Produkt vom Feierabendglück, „das wahrscheinlich nachhaltigste Kochbuch der Welt [in a box]“: Ein saisonales, vegetarisches Kochbuch mit konkretem Impact: pro verkauftem Kochbuch gibt das Startup 1,50 € in unsere Genossenschaft und BioBoden kauft 1m² Boden. Bei der erfolgreichen Crowdfunding Kampagne kamen bereits die ersten 1.300 m² Bio-Anbaufläche zusammen. Ein toller Start einer innovativen Idee. Das Kochbuch [in a box] eignet sich wunderbar als Geschenk. Kurze Kochvideos zu jedem Rezept und die Farbcodierung für die Saison ermöglichen jedem lecker, vegetarisch und günstig mit regionalen Bio-Zutaten zu kochen. Mehr Infos gibt’s auf: www.feierabendglück.de

07. und 08. Juni in Berlin

BioBoden und GLS Bank beim Bundespräsidenten

Am 07. und 08. Juni hatte Bundespräsident Joachim Gauck zur Woche der Umwelt in den Park des Schloss Bellevue eingeladen.

Auch BioBoden und GLS Bank waren unter den 200 eingeladenen Ausstellern vertreten. Zahlreiche Interessierte unter den rund 12.000 Gästen kamen zum Gemeinschaftsstand "Die Zukunft fängt am Boden an", suchten das Gespräch, bestaunte das bepflanzte 1m² Beet, informierten sich zum Thema Boden, sowie der Arbeit der GLS Bank und nahmen Samentütchen als Erinnerung mit. Die Begeisterung und das Interesse für die Arbeit der BioBoden Genossenschaft, als auch der GLS Bank waren deutlich zu spüren. Im Kontext aktueller Projekte zum Thema Nachhaltigkeit vertreten zu sein, war für beide Institutionen wichtig, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu pflegen.

Wir hoffen nun, dass auch mit dem kommenden Bundespräsident oder der Bundespräsidentin wir wieder in den Genuss des herrschaftlichen Gartens kommen, um zu zeigen, welch zukunftsweisende Arbeit im GLS Netzwerk geleistet wird.

Zur Eröffnungsrede von Bundespräsident Joachim Gauck

Zur Pressemitteilung des BNN zum Fachforum "Boden - schätzen und schützen" mit Dr. Heinrich Bottermann, Elke Röder, Anna Marohn, Ludolf von Maltzan und Uwe Greff.

25. Mai 2016

Der neue Bodenbrief ist da!


Hier können Sie sich den Bodenbrief 02/2016 der BioBoden Genossenschaft runterladen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Veranstaltungsreihe

"Bio braucht Boden" in den Filialen der GLS Bank

Herzlich laden wir Sie zu der Veranstaltungsreihe der BioBoden Genossenschaft und der
GLS Bank „Bio braucht Boden“ ein.

Lassen Sie uns die Landwirtschaft gestalten, so wie wir sie wollen: mehr als 50 % der deutschen Anbaufläche wird ökologisch bewirtschaftet und der Anteil an regionalen Bio-Produkten dominiert in den Lebensmittelregalen. Ist das nicht eine großartige Vorstellung? Das finden wir auch. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber der Anfang ist gemacht.

Die BioBoden Genossenschaft macht es möglich: jedes Mitglied kann Verantwortung für die „eigenen“ 2000 m² Anbaufläche oder mehr übernehmen. Seit der Gründung im vergangenen Jahr haben bereits über 1.800 Mitglieder Verantwortung für Boden übernommen - Tendenz steigend. Denn Bio braucht Boden!

Wir möchten Ihnen gerne weitere Einblicke geben: Welche Ziele verfolgt BioBoden? Wo liegen die Wurzeln der jungen Genossenschaft? Und vor allem, wo hat Bio bereits Boden gefunden?

Nikolai Fuchs, Aufsichtsratsvorsitzender der BioBoden Genossenschaft und Vorstand der GLS Treuhand, reist durch die GLS Bank Filialen, um Antworten auf diese und weitere Fragen rund um Ernährung und ökologische Landwirtschaft mit Ihnen zu suchen. Aus dem landwirtschaftlichen Alltag berichtet je Standort ein/e regionale/r Landwirt/in.
 
Alle Termine in der Übersicht 
Donnerstag, 28. April von 19:00 - 21:00 Uhr in der GLS Bank Frankfurt 
Dienstag, 17. Mai von 19:00 - 21:00 Uhr in der GLS Bank Bochum
Mittwoch, 25. Mai von 17:30 - 20:30 Uhr in der GLS Bank Berlin
Dienstag, 31. Mai von 19:00 - 21:00 Uhr in der GLS Bank München
Dienstag, 07. Juni von 19:00 - 21.00 Uhr für die GLS Bank Freiburg im Grünhof 
Mittwoch, 08. Juni von 18:00 - 20:00 Uhr in der GLS Bank Stuttgart
Donnerstag, 09. Juni von 19:00 - 21:00 Uhr in der GLS Bank Hamburg

Bitte melden Sie sich je Standort über den Link der GLS Bank an.

Wir freuen uns auf Sie!

Woche der Umwelt

Am 7./8. Juni 2016 im Park von Schloss Bellevue Berlin

Zur Woche der Umwelt 2016 werden 190 ausgewählte Aussteller erwartet. Die Umwelt-Schau des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) finden am 7. und 8. Juni 2016 im Schlosspark Bellevue in Berlin statt. Bereits zum 5. Mal können die Ausstellenden ihre innovativen Ideen und Projekte zum Thema Nachhaltigkeit im Amtssitz des Bundespräsidenten vorstellen. Für zwei Tage steht das Thema Umweltschutz und die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen im Fokus der Öffentlichkeit. Die BioBoden Genossenschaft wird einen Gemeinschaftsstand zusammen mit der GLS Bank unter dem Motto "Die Zukunft fängt am Boden an" gestalten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Stand 114.

Auch gibt es im Fachforum Programm am 07. Juni von 15:00 - 16:00 Uhr einen Beitrag zum Thema "Boden - schätzen und schützen". Neben Uwe Greff und Elke Röder als Veranstaltende des Forums sind Dr. Heinrich Bottermann (Generalsekretär DBU), Anna Marohn (Redakteurin in der Abteilung Ausland und Aktuelles NDR) und Ludolf von Maltzan (Geschäftsführer Ökodorf Brodowin) auf dem Podium. Weitere Informationen finden Sie hier.

Alle Informationen rund um die Woche der Umwelt finden Sie hier

Melden Sie sich bis zum 2. Mai online an.

Hier geht's zur Pressemitteilung

10. - 13.02.2016 in Nürnberg

Das jährliche große Branchentreffen

Wie jedes Jahr findet im Februar die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel in Nürnberg statt: die BIOFACH 2016. Die BioBoden Genossenschaft ist Mitaussteller am Stand der GLS Bank "Das Netzwerk mit Sinn" in Halle 7, Stand 511.
Mit am Stand sind auch die Zukunftsstiftung Landwirtschaft, EWS Schönau, GLS Immowert und die Hannoversche Kassen. Merken Sie sich gerne folgende Termine, um an spannende Fachvorträge mit BioBoden teilzunehmen: 

- Mittwoch, 10.02 im Forum Fachhandel von 11:00 – 11:45 Uhr die Gesprächsrunde mit Tobias Keye, Georg Kaiser (BIO COMPANY) uvm. "Der Handel als Informationsvermittler zwischen Landwirtschaft und Verbraucher"
- Freitag, 12.02.2016 im Forum BIOFACH von 11:00 – 11: 45 Uhr die Podiumsdiskussion mit Uwe Greff, Elke Röder (BNN e. V.), Jan-Peter Bauck (BAUCKHOF) uvm. "Bio braucht Boden"

Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Hier finden Sie den Rückblick auf die BIOFACH im GLS Blog.

Am 21. Januar 2016

Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel Werkstatt-N

BioBoden gehört zu den Werkstatt N-Projekten und Impulsen 2016, eine großartige Auszeichnung unseres Engagements für eine nachhaltige Landwirtschaft. Vergeben wurde das Qualitätssiegel vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.

Was bedeutet Werkstatt-N? "Werkstatt N – das sind spannende Initiativen mitten aus unserer Gesellschaft, die Vorbild für die zukünftige Entwicklung unseres Landes sein können. Sie wirken in unseren Schulen und Seniorenheimen, auf den Straßen der Großstädte und den Äckern der Provinz, im Internet und an der Werkbank, in kommunalen Zentren, haben regionale und globale Reichweite. Auf diesen Seiten finden Sie einen Überblick über die Bandbreite der Aktivitäten und Vorhaben und erfahren, wie vielfältig und einfallsreich das Engagement sein kann." Weiter können Sie auf der Werkstatt-N Seite lesen

 

 

Am 07. Dezember

Bilder und Botschaften zum Weltbodentag

Zum Internationalen Tag des Bodens am 05. Dezember haben wir gemeinsam mit unseren Gründungspartnern dazu aufgerufen, Bilder und Botschaften über unser aller Boden zu veröffentlichen. 

Die Collage zeigt eine Auswahl der Beiträge.

Mehr dazu finden Sie auch auf unseren Facebook und bei Twitter Seiten, sowie bei der Suche nach #BioBoden.

Am 05. Dezember

Machen Sie mit beim Internationalen Tag des Bodens

Wissen Sie was Sie trägt? Was Sie ernährt? Und wo Ihre Zukunft liegt? In unserem Boden - dort liegt unser aller Lebensgrundlage. Der „Internationale Tag des Bodens“ am 05. Dezember soll uns allen die Wichtigkeit des Bodens ins Bewusstsein bringen.

Daher möchten wir Sie zum Mitmachen bewegen:

Zeigen Sie uns mit einem Foto auf welchem Boden Sie stehen und verbreiten Sie Ihre Boden-Botschaft mit dem Hashtag #BioBoden.

Über Ihre Facebook-Seite, bei Instagram und Twitter können Sie Beiträge veröffentlichen. Vergessen Sie aber nicht das Hashtag #BioBoden, dadurch sammeln wir Ihre Beiträge und erstellen ein großes Bild aller Bodenbilder und Botschaften.

Bewegen Sie auch Ihre Freunde, Familie und Kollege zum Mitmachen! Tragen Sie Ihre Botschaft in die Welt hinaus und lassen Sie uns gemeinsam unserem Boden wertschätzen.

Am 26. November in Munsbach/Lux

Verantwortung übernehmen für die Bio-Landwirtschaft

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe OIKOPOLIS am Dialog von BIOGRAS, wurde unser Vorstand Uwe Greff nach Munsbach in Luxemburg eingeladen um BioBoden vorzustellen. BIOGRAS ist ein luxemburgische Naturkostgroßhändler, der seit über 20 Jahren Luxemburger Bio-Erzeugnisse verteilt, Markenprodukte und Rohstoffe aus verschiedenen europäischen Ländern importiert und zudem Demeter-Vertragspartner ist.

Mehr über den Veranstaltungsrückblick finden Sie hier.

Im November in Bergkamen und Freiburg

Mit Melkermeister und Bioladnern

Steigende Pachtpreise, drohende Landverkäufe und das anstehende neue Jahr – das waren die Themen auf der Lieferantentagung der Molkerei Söbbeke am 11. und 12. November. Dieses Jahr war auch die BioBoden Genossenschaft mit Uwe Greff und Tobias Keye dabei. Regelmäßig findet die Lieferantentagung statt um eine gute Planung und Zusammenarbeit zwischen der Molkerei und den Lieferanten herzustellen.

Auch Bioladner, Kundinnen und Kunden des Großhändlers Rinklin Naturkost, haben sich zu einem Erfahrungstausch am 19. November in Freiburg getroffen. Seit mehr als 40 Jahren ist Rinklin Naturkost als Erzeuger und vor allem als Großhändler für den ökologischen Landbau aktiv. Neben der Gemeinwohl Ökonomie stellte Tobias Keye die BioBoden Genossenschaft vor. Besonders ging es dabei um die Möglichkeit als Bioladen bei BioBoden mitzumachen, sowie Kundinnen und Kunden auf BioBoden aufmerksam zu machen.

Am 09. November in Hamburg

Die Landwirtschaft und wir!

Unser Rückblick auf die Podiumsdiskussion "Schredderküken und Wegwerfkalb"
am 09. November in der GLS Bank Hamburg.

„Ihr“, die Landwirte, und „wir“, die Verbraucher. Das verbindende Element – unser Essen. Doch was wissen wir eigentlich voneinander? Mit welchem Bewusstsein wird auf der einen Seite produziert und auf der anderen Seite konsumiert? Und wie gehen wir mit unseren Nutztieren um? Diese Fragen diskutierten die Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer und die Gäste.

„Die Landwirte sind der Beginn der menschlichen Nahrungskette. In der finanziellen Nahrungskette stehen sie aber ganz am Ende“, meinte Ulf Schönheim von der Regionalwert AG Hamburg. Würden wir also die Trennung von Produktion und Konsum unserer Lebensmittel aufheben können, würden auf den Schultern der Landwirte weniger Last und mehr Wertschätzung liegen.  Dafür brauche es laut Tanja Busse, Autorin des Buches „Die Wegwerfkuh“, eine „Ernährungs- und Agrarwende“, also eine gesellschaftliche Bewusstseinsbildung. Robert Habeck, Landwirtschafts- und Umweltminister von Schleswig-Holstein sah die Notwendigkeit höherer Preise für Lebensmittel und die Bildung politischer Mehrheiten, um für gesellschaftliche Forderungen Gehör zu finden. Ein weiterer Aspekt wurde aus dem vom Publikum eingebracht. Ein Landwirt forderte bessere Ausbildungsmöglichkeiten für junge Landwirte und einen stärkeren Schwerpunkt der Lehre auf den ökologischen Landbau.

Eines wurde an diesem Abend deutlich: Einfache Antworten in der nachhaltigen und ethisch einwandfreien Landwirtschaft gibt es nicht. Fängt man bei der Frage nach einem verantwortungsvollen Umgang den Tieren an, kommt man gleich zu politischen Diskussionen und zu der Frage nach der Notwendigkeit von Regel und Gesetz. Es müssen also viele kleine Stellschrauben bewegt werden und dafür gibt es, für uns alle, verschiedene Möglichkeiten.

Einige Ideen und Wege wurden an dem Abend aufgezeigt: das Engagement vom ProVieh e. V. für einen besseren Umgang mit allen Nutztieren, die regionale Förderung der Regionalwert AG vom Bäcker bis zum Bioladen im Raum Hamburg, die Haltung des Zweitnutzungsrinds der ÖkoMelkburen und die Sicherung des Bodens durch eine Mitgliedschaft bei der BioBoden Genossenschaft. „Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich zu engagieren, als Landwirt auf dem Hof oder indirekt über Initiativen wie die Regionalwert AG oder BioBoden. Alle müssen etwas für die Landwirtschaft tun!“, ist Uwe Greffs Fazit.

Dafür haben die Teilnehmenden am vergangenen Montag Abend in der GLS Bank Hamburg einen Impuls gesetzt.

Am 29. Oktober in Bochum

BioBoden wird ein halbes Jahr alt!

Am 29. Oktober 2015 wird die BioBoden Genossenschaft ein halbes Jahr alt. Das BioBoden-Team freut sich sehr über die gute Entwicklung, die vielen Unterstützenden und mittlerweile über 900 Mitglieder. Viele Grüße und ein herzliches Dankeschön von Sophia Krebber und Jasper Holler aus dem Bochumer Büro.

Am 27. September in Hannover

Christian Meyer zu Besuch auf der BioNord

Christian Meyer (Bündnis 90/DIE GRÜNE), Tobias Keye (BioBoden), Elke Röder (BNN) Quelle: Biomessen/Florian.Arp

Nach dem gemeinsamen Pressegespräch mit unserem Gründungspartner, dem Bundesverband Naturkost Naturwaren e. V. (BNN), ging es direkt zu unserem kleinen Messestand um Herrn Christian Meyer, dem grünen Landwirtschaftsminister Niedersachsens, BioBoden vorzustellen. Er war sehr interessiert und wünschte BioBoden gutes Gelingen!

Den Sonntag über haben sich rund 4.160 Fachbesuchern und 395 Ausstellern auf dem Messegelände viel ausgetauscht. Jede Menge neue Bio-Produkte wurden vorgestellt und intensive Gespräche zu aktuellen Branchen-Themen geführt. Wir haben uns gefreut mit unseren Gründungspartnern mitten drin zu sein.

Am 28. September

Unsere Mitglieder

Auch für BioBoden ist es eine gute Erntezeit dieses Jahr: 600 Mitglieder zählt die Genossenschaft.
Viele engagierte Menschen haben den Weg zu uns gefunden und uns Unterstützung und Vertrauen entgegen gebracht. So auch Tina Schmidt, unser 500stes Mitglied.

Was hat sie dazu bewegt, Mitglied zu werden?

"Weil es in Zukunft mehr Bio geben muss in der Landwirtschaft. Und weil Bio ohne Boden nicht geht. Die BioBoden Genossenschaft bringt genau das zusammen: Bio und Boden. So einfach und simpel. Und das unabhängig von der freien Marktwirtschaft - genossenschaftlich. Damit ist (für mich Stadtkind) nicht nur eine allgemein politische, sondern eine ganz konkrete Unterstützung des Wandels möglich. Genau das taugt mir an dem Konzept so gut!"

Ein großartige Entwicklung, deren Früchte für die Landwirtschaft in Bälde verkündet werden können.

Am 20. August

Unsere Mitglieder

BioBoden wächst und gedeiht: 400 Mitglieder sind es seit heute.

Thomas Friemel, Gründer des Nachhaltigkeitsmagazins enorm, ist unser 400stes Mitglied. Was hat ihn dazu bewegt BioBoden zu unterstützen und Mitglied zu werden?

"Wer sich biologisch und regional ernähren will, kann nun endlich auch selber die Grundlage für diese Lebensmittel schaffen. Das ist großartig. Danke BioBoden!"

Auch wir möchten Herrn Friemel herzlich für seine Unterstützung danken und freuen uns sehr, ihn als Mitglied der Genossenschaft on-board zu wissen.

Am 07. August

Unsere Mitglieder

Wir freuen uns am 07. August 2015 bereits mit 344 Mitgliedern eine starke BioBoden Gemeinschaft zu sein.

Was hat Herrn Blome, unser 200stes Mitglied bewegt, Mitglied bei BioBoden zu werden?

"Ich bin Mitglied bei der BioBoden Genossenschaft geworden, weil ich durch meine Mitgliedschaft symbolisch Verantwortung für das Land übernehmen kann, welches mich ernährt. Und ich sorge dafür, dass der Boden auch zukünftig dafür zur Verfügung steht".

Ab 01.08 in Rothenklempenow

BioBoden sucht Praktikantin/Praktikant

Berufs- oder studienbegleitendes Praktikum oder Praktikum zur Orientierung nach Abschluss

Ab dem 01.08.2015 suchen wir für mindestens drei Monate eine Praktikantin oder einen Praktikant für unsere Sitz in Rothenklempenow.

Wir möchten Einblicke geben, in die Arbeit eines landwirtschaftlichen Unternehmens. An unserem Sitz bieten wir einen vielfältigen Eindruck in das Management von Landwirtschaftsbetrieben. Das Praktikum könnte eine Perspektive zur Betriebsleitung nach abgeschlossener Berufsausbildung oder Studium in einem unserer Partnerbetriebe sein.

Zu den Aufgaben gehören folgende Tätigkeiten:
*Mitarbeit im Management der Landgesellschaft Rothenklempenow (1.000 ha Biobetrieb)
*Mitarbeit bei der due Diligence eines Landwirtschafsbetriebes
*Verwaltungsaufgaben in der Unternehmensgruppe der BioBoden Genossenschaft

Mitgebracht werden sollte neben der Teamfähigkeit, Interesse an kaufmännischen Themen in der Landwirtschaft und allgemeine Erfahrungen in der Landwirtschaft.

Der Start ist ab dem 01.08.2015 jederzeit möglich für mindestens drei Monate.

Die Praktikumsstelle ist vergütet, auch wird eine Unterkunft gestellt. Der Praktikumsort befindet sich in 17321 Rothenklempenow, Mecklenburg-Vorpommern.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an uwe.greff(at)bioboden.de und wenn Sie noch Fragen haben melden Sie sich auch gerne telefonisch unter 0234 - 414702 00

Wir freuen uns Sie kennen zu lernen!

25. Juni in Neubrandenburg

Eintragung ins Genossenschaftsregister

Am 25. Juni 2015 wurde die BioBoden Genossenschaft eG beim Amtsgericht Neubrandenburg in das Genossenschaftsregister mit der Nummer 348 eingetragen.

 

 

12./13. Juni in Bochum

Die Jahresversammlung der GLS Bank

"Gemeinsam für Boden" - Das BioBoden Team mit eigenem Beet

Unter dem Motto "Bank im Wandel, Bank im Gespräch" trafen sich Mitglieder und Kunden der GLS Bank in der Jahrhunderthalle in Bochum. Zusammen mit der GLS Treuhand wurden in den zwei Tagen viele Themen von der Zukunft der Banken, über die neue Crowdfunding Plattform "Gemeinschaftscrowd" bis hin zur Verantwortungsrolle jedes einzelnen Menschen, bewegt.
Auch BioBoden war mit einem 1 Quadratmeter Beet und eigenem Stand dabei. Das BioBoden Team hatte große Freude an zahlreichen Gesprächen und den neu gewonnen Mitgliedern.
Mehr zur Jahresversammlung finden Sie hier.

03.-06. Juni in Stuttgart

Auf dem Evangelischen Kirchentag

Der erste eigene Stand mit den Gründungspartnern

Mit frisch gedruckter Broschüre, der Postkarte und umgestalteter Webseite war BioBoden das erste Mal zusammen der GLS Bank und GLS Treuhand auf dem Markt der Möglichkeit an den Canstatter Wasen. Auch im Gläsernen Restaurant war unser Aufsichtsrat Nikolai Fuchs zur Vortrags- und Diskussionsrunde "Anthroposophie und Landwirtschaft" eingeladen worden. Bei der Frage "sind wir Gäste auf dieser Erde?" und "gehört Gott die Erde?" plädierte Fuchs für eine aktivere als die Gast-Haltung und sagte: "faktisch ist die Erde heute in Privateigentum aufgeteilt. Um mehr Menschen die Partizipation und mehr Öko-Landbau zu ermöglichen, haben wir die BioBodenGenossenschaft gegründet."

 

 

29.Mai IN STEENFELD

Die Sommertagung der jABL

Was bedeutet es Verantwortung für den Boden zu übernehmen?

Auf der Sommertagung der jungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL) in Steenfeld, Schleswig-Holstein, diskutierten unser Vorstand, Stefan Decke und Dr. Conrad Wiermann (Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein) mit dem landwirtschaftlichen Nachwuchs darüber, was es bedeutet, Verantwortung für den Boden zu übernehmen. Trotz wenig sommerlicher Temperaturen gab es viele Fragen, zum praktischen Bodenschutz ebenso wie zur Arbeitsweise der BioBoden Genossenschaft. Um fruchtbare Böden zu erhalten, müsse dringend wieder langfristiges Denken die Orientierung an kurzfristigen wirtschaftlichen Zwängen ersetzen, so ein Fazit von Dr. Wiermann, zumal in Schleswig-Holstein z.T. bereits Ernterückgänge zu verzeichnen seien. Auch die Einhaltung der Biorichtlinien garantiert allein keinen nachhaltigen Bodenschutz. "Wir hoffen, dass das aktuelle UN-Jahr des Bodens zu mehr Sensibilität für diese Grundlage der Landwirtschaft führt", waren sich die Experten einig. Den jungen Bäuerinnen und Bauern wünschten sie vor allem viel Mut, um Betriebe zu übernehmen und verbreitete Überzeugungen zu hinterfragen. 

06./07. Mai 2015 in Osnabrück

Die Mitgliederversammlung des BNN

Bei der Mitgliederversammlung des Bundesverband Naturkost Naturwaren am 06./07. Mai in Osnabrück trafen sich über 100 Vertreterinnen und Vertreter der Naturkostbranche. Die Mitgliederversammlung stand unter dem Thema Nachhaltigkeit. Unser Vorstand, Uwe Greff, wurde eingeladen zum Thema Boden und Bodensicherung für den Öko-Landbau einen Vortrag zu halten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.