Landsicherung mit der BioBoden Genossenschaft

Hof Dörr: Ein ökologischer Neustart

Franziska Dörr und Gregor Scholz haben die Hofnachfolge auf Hof Dörr angetreten. Neben der Umstellung von konventioneller Landwirtschaft auf Bio-Anbau prägen sie zum Beispiel mit Café-Betrieb oder der Herrichtung eines alten Tanzsaals das Lebensgefühl im kleinen Dorf Gilsa. Mittlerweile sorgt ihr Engagement sogar für neuen Zuzug im Dorf. Mit der Unterstützung der BioBoden Genossenschaft, die dem Hof durch zusätzliches Land zu neuen Entwicklungsmöglichkeiten verhilft, gelingt hier ein Generationenwechsel im allerbesten Sinn: Zwei junge fähige Menschen voller Schaffenskraft, die von einem starken Umfeld begleitet werden und mit ihrerArbeit nicht nur einen Hof, sondern ein ganzes Dorf zum besseren verändern.

Weitere Videos über unsere Partnerhöfe finden Sie hier

Bodenbrief 01/2024

Der aktuelle Bodenbrief!

In unserem aktuellen Jahresbericht erzählen wir von vier neuen Höfen in Hessen, Sachsen-Anhalt, NRW und Bayern. Wir berichten von „Rüben-Robotern“, Rotem Höhenvieh und Zebus auf unseren Partnerhöfen, sowie von Veranstaltungen mit unseren Mitgliedern. Dazu gibt es erste Zahlen aus unserem Jahresbericht 2023, der am 1. Juni 2024 erscheint.

 Viel Spaß beim Lesen

BioBoden Tage

Treffen Sie uns vor Ort

Die Landsicherung für den ökologischen Landbau ist wichtiger denn je. Treffen Sie uns auf unseren Veranstaltungen in den Regionen und informieren Sie sich über die Arbeit der BioBoden Genossenschaft.

Hier geht es zu den Veranstaltungen.

Jahresbericht

Jahresbericht 2022

In verschiedenen Bereichen wurden im letzten Jahr erfreuliche Fortschritte erzielt. Das Genossenschaftskapital ist stärker denn je gewachsen und es konnte viel Boden für die ökologische Landwirtschaft gut gemacht werden. Dies und viel mehr erfahren Sie in unserem Jahresbericht 2022.

Zum Jahresbericht

Biohof abzugeben?

BioHöfe Stiftung gegründet

Die Stiftung Ökologie & Landbau und GLS Treuhand haben die BioBoden Schwester, die BioHöfe Stiftung gegründet, in die Höfe als Schenkung eingebracht werden können. Wer seinen Hof auch in Zukunft ökologisch geführt und in guten Händen wissen will, kann ihn an die BioHöfe Stiftung übergeben. Sie gewährleistet, dass das Erbe des Landwirts in seinem Sinne weitergeführt wird:  www.biohoefe-stiftung.de

BioBoden schenken

Sie möchten Ihren Lieben ein besonderes Geschenk machen?

Dann schenken Sie Genossenschafts-
anteile von BioBoden. Ob Geburtstag, Taufe oder Weihnachten, jeder Anlass ist passend dafür. Die Beschenkten erhalten die wertvolle Gewissheit, dass in ihrem Namen Boden für gesunde Bio-Lebensmittel und einen nachhaltigen Ökolandbau gesichert wird. Mehr erfahren

Unser Weg

BioBoden verbindet

Unsere Idee ist ganz einfach: Einerseits werden jedes Jahr viele Betriebe verkauft oder geschlossen, weil es zum Beispiel keine familiäre Hofnachfolge gibt. Andererseits fehlen insbesondere jungen Bio-Bauern die Mittel für Übernahme und Betrieb von Höfen. BioBoden hilft beiden.

Wenn wir in Deutschland mehr regionale Bio-Produkte wollen, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen. Doch wie? Auf der einen Seite geben jedes Jahr zig Bauernhöfe in Deutschland auf, weil es keine Nachfolge gibt oder sich die Bewirtschaftung nicht mehr rechnet. Auf der anderen Seite wollen viele junge Landwirte gerne nach ökologischen Kriterien arbeiten – doch sie haben meistens nicht die finanziellen Mittel, einen Hof zu pachten, geschweige denn zu kaufen und dann zu betreiben.

Hier kommt BioBoden ins Spiel. Zum Beispiel so: Ein Bio-Bauer zeigt uns seinen Bedarf auf und wir erwerben für ihn etwa zusätzliche Flächen oder einen ganzen Betrieb. BioBoden stellt den Landwirten die Flächen und Betriebe dann langfristig mit der Auflage zur Verfügung, die Höfe nach den Grundsätzen eines Öko-Anbauverbandes zu bewirtschaften.

Allgemein gesagt: Zum einen betreiben wir selbst Landwirtschaft auf den gekauften Flächen und Betrieben. Zum anderen kaufen und verpachten wir landwirtschaftliche Grundstücke und Betriebe, die wir bestehenden oder neu entstehenden Öko-Betrieben in verschiedenen Formen dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung stellen.

Mehr erfahren.

„Es ist uraltes Wissen in allen Kulturkreisen, dass wir Menschen aus der Natur entstanden sind, ihr unbedingt angehören und wir von ihr abhängig sind. Es ist also Eigennutz, wenn wir mit unserer Mitwelt pfleglich umgehen. Im ‚Kreislauf des Lebens‘ gehört der Schutz unserer Böden als Basis aller Existenz zu unseren vornehmsten Aufgaben.“

 

Barbara Scheitz, Geschäftsführerin des Familienunternehmens Andechser Molkerei Scheitz, ist mit der Bio-Molkerei nun Mitglied der BioBoden Genossenschaft.

 

Gründungspartner