Bodenbrief 01/2018

Der aktuelle Bodenbrief!

Schon über 3.600 Mitglieder haben 2.698 Hektar Boden gesichert. Im aktuellen Bodenbrief geben wir Auskunft über die Ereignisse und Entwicklungen in den letzten Monaten. Das Schwerpunktthema dieses Bodenbriefs: Generationenwechsel. Wir informieren über große Umbrüche in der ökologischen Landwirtschaft und wie BioBoden diese begleitet. Viel Spaß beim Lesen.

Gemeinsam mit Werde

Pro Exemplar wird 1m² Boden gut gemacht

Nur gemeinsam ist die Agrarwende zu schaffen. Das hat sich auch das Werde Magazin zu Herzen genommen und sichert mit Hilfe von BioBoden mit jedem im Laden verkauften Exemplar 1m² Boden für die ökologische Landwirtschaft. Wir freuen uns riesig über diese neue Partnerschaft.  Als Teil des Nachhaltigkeitsprogamms des Unternehmens Weleda möchte Werde einen kulturellen Beitrag zum Umweltschutz und zu einem positiven gesellschaftlichen Wandel leisten. Mehr erfahren.

Auszeichnung

BioBoden erhält Förderpreis

Und der Gewinner des diesjährigen Förderpreises "Mehr Bio für morgen" ist: Die  BioBoden Genossenschaft. "Der Preis gilt all unseren Mitgliedern und Unterstützern, wir nehmen ihn dankend mit, als Auftrag weiter und mehr Boden gut zu machen." So Tobias Till Keye von BioBoden, der den Preis auf der Messe BioSüd in Augsburg entgegennahm. Mehr.

Ort der Vielfalt

BioBoden Partnerhof von UN ausgezeichnet

Das Zukunftsensemble Schloss Türnich wird ein ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für die biologische Vielfalt erklärt und zeichnen in diesem Rahmen Projekte aus, die sich aktiv für den Erhalt von Biodiversität einsetzen.
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Biohof abzugeben?

BioHöfe Stiftung gegründet

Die Stiftung Ökologie & Landbau und GLS Treuhand haben die BioBoden Schwester, die BioHöfe Stiftung gegründet, in die Höfe als Schenkung eingebracht werden können. Wer seinen Hof auch in Zukunft ökologisch geführt und in guten Händen wissen will, kann ihn an die BioHöfe Stiftung übergeben. Sie gewährleistet, dass das Erbe des Landwirts in seinem Sinne weitergeführt wird:  www.biohoefe-stiftung.de

BioBoden schenken

Sie möchten Ihren Lieben ein besonderes Geschenk machen?

Dann schenken Sie Genossenschafts-
anteile von BioBoden. Ob Geburtstag, Taufe oder Weihnachten, jeder Anlass ist passend dafür. Die Beschenkten erhalten die wertvolle Gewissheit, dass in ihrem Namen Boden für gesunde Bio-Lebensmittel und einen nachhaltigen Ökolandbau gesichert wird. Mehr erfahren

Unser Weg

BioBoden verbindet

Unsere Idee ist ganz einfach: Einerseits werden jedes Jahr viele Betriebe verkauft oder geschlossen, weil es zum Beispiel keine familiäre Hofnachfolge gibt. Andererseits fehlen insbesondere jungen Bio-Bauern die Mittel für Übernahme und Betrieb von Höfen. BioBoden hilft beiden.

Wenn wir in Deutschland mehr regionale Bio-Produkte wollen, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen. Doch wie? Auf der einen Seite geben jedes Jahr zig Bauernhöfe in Deutschland auf, weil es keine Nachfolge gibt oder sich die Bewirtschaftung nicht mehr rechnet. Auf der anderen Seite wollen viele junge Landwirte gerne nach ökologischen Kriterien arbeiten – doch sie haben meistens nicht die finanziellen Mittel, einen Hof zu pachten, geschweige denn zu kaufen und dann zu betreiben.

Hier kommt BioBoden ins Spiel. Zum Beispiel so: Ein Bio-Bauer zeigt uns seinen Bedarf auf und wir erwerben für ihn etwa zusätzliche Flächen oder einen ganzen Betrieb. BioBoden stellt den Landwirten die Flächen und Betriebe dann langfristig mit der Auflage zur Verfügung, die Höfe nach den Grundsätzen eines Öko-Anbauverbandes zu bewirtschaften.

Allgemein gesagt: Zum einen betreiben wir selbst Landwirtschaft auf den gekauften Flächen und Betrieben. Zum anderen kaufen und verpachten wir landwirtschaftliche Grundstücke und Betriebe, die wir bestehenden oder neu entstehenden Öko-Betrieben in verschiedenen Formen dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung stellen.

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„Es ist uraltes Wissen in allen Kulturkreisen, dass wir Menschen aus der Natur entstanden sind, ihr unbedingt angehören und wir von ihr abhängig sind. Es ist also Eigennutz, wenn wir mit unserer Mitwelt pfleglich umgehen. Im ‚Kreislauf des Lebens‘ gehört der Schutz unserer Böden als Basis aller Existenz zu unseren vornehmsten Aufgaben.“

 

Barbara Scheitz, Geschäftsführerin des Familienunternehmens Andechser Molkerei Scheitz, ist mit der Bio-Molkerei nun Mitglied der BioBoden Genossenschaft.

 

Gründungspartner